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Kommunikationszentrum die börse bleibt – Vielen Dank für die Unterstützung

Wie berichtet, hatte am 25. Februar der Dezernent für Soziales, Jugend und Integration mit dem Kämmerer der Stadt Wuppertal abgestimmte Einsparmaßnahmen im Bereich Soziales vorgestellt. Auf dieser Liste war u. a. die komplette Streichung des städtischen Zuschusses für das Kommunikationszentrum die börse vorgesehen. Die Aufkündigung des Nutzungsvertrages über das Gebäude in der Wolkenburg 100 wurde angekündigt.Dieser Vorschlag traf uns völlig unerwartet und ist für uns bis heute unverständlich. Wir hatten mit Kürzungen gerechnet und schon Überlegungen angestellt, wie unsere Arbeit unter diesen Bedingungen überhaupt noch zu bewerkstelligen sei.  Wie die meisten freien Träger hat die börse seit Jahren mit „Quasi-Kürzungen“ zu kämpfen, da bei erheblich gestiegenen Kosten der Zuschuss seit 1998 in gleicher Höhe geblieben ist.

Erst anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der börse im Oktober 2009 war uns von allen Seiten Lob für unsere gute Arbeit ausgesprochen worden! Seit vielen Jahren und über Generationen gewachsen, ist die innovative und grenzüberschreitende Kultur- und Bildungsarbeit der börse zu ihrer Schlüsselqualifikation geworden. Formen und Inhalte der Kulturarbeit haben sich mit den Jahren gewandelt und weiter entwickelt. Die börse hat diese Veränderungen gefördert, begleitet und hat sich ihnen mit ihrem Angebot gestellt.

Wir kooperieren mit zahlreichen Initiativen und Gruppen in der Stadt und geben ihnen Raum. Jugend- und Generationen überschreitende Projekte bilden einen Schwerpunkt unserer Arbeit. Angesichts der zu erwartenden gesellschaftlichen Entwicklung in den nächsten Jahren  stellt die börse damit einen unverzichtbaren Bestandteil der soziokulturellen Landschaft  Wuppertals dar.

In den letzten Wochen haben wir auch erfahren können, wie groß die Unterstützung für die börse in der Wuppertaler Bevölkerung und darüber hinaus ist, wie stark der Rückhalt ist, den wir durch unsere Besucher und Teilnehmer, durch die mit uns arbeitenden Künstler und Kooperationspartner bekommen. Inzwischen haben alle Fraktionen im Rat der Stadt öffentlich erklärt, dass sie die oben genannte Einsparpliste nicht mittragen werden und sich für den Erhalt der börse ausgesprochen. 

Somit bestärkt, begeben wir uns an die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen! Wir wollen unsere Arbeit für die und mit den Menschen in Wuppertal und den angrenzenden Städten weiterführen und die börse als “kulturellen Brennpunkt“ lebendig halten.

An dieser Stelle danken wir ganz herzlich für die vielen Unterschriften und Solidaritätserklärungen, die wir erhalten haben. Sie waren für uns in der letzten Zeit eine große Stütze und wertvolle Bestätigung unserer Arbeit.

Unterschriftenliste gegen die Schliessung der börse

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